Das Wichtigste auf den Punkt gebracht
- Eine Pelletheizung kostet im unsanierten Einfamilienhaus rund 38.800 Euro, mit Pelletlager, Pufferspeicher und Schornstein. Wer selbst darin wohnt und eine funktionierende Ölheizung ersetzt, bekommt von der KfW derzeit 12.880 Euro, mit Einkommensbonus mehr.
- Ein Haus mit 25.000 Kilowattstunden Wärmebedarf braucht rund 5,8 Tonnen Pellets im Jahr. Zum Preis vom Oktober 2026 sind das rund 2.700 Euro.
- Der Pelletpreis schwankt stark. Im Jahresmittel kostete die Tonne 2021 241 Euro, 2022 519 Euro und 2026 bisher 415 Euro.
- Über alle Kosten und mit Förderung gerechnet ist die Pelletheizung beim Pelletpreis von 2026 so teuer wie eine Gasheizung und teurer als eine Luft-Wärmepumpe.
Eine Pelletheizung kostet im unsanierten Einfamilienhaus rund 38.800 Euro in der Anschaffung, mit Pelletlager, Pufferspeicher, Schornsteinsanierung und Montage. So steht es im Heizkostenvergleich von C.A.R.M.E.N. e. V., dem bayerischen Netzwerk für nachwachsende Rohstoffe, Stand Februar 2026. Für den Betrieb kommen bei 25.000 Kilowattstunden Wärmebedarf rund 5,8 Tonnen Pellets im Jahr dazu, zum Preis vom Oktober 2026 also rund 2.700 Euro.
Beide Zahlen gelten für ein Beispielhaus. Wie sie sich zusammensetzen und wie stark die zweite schwankt, steht in diesem Beitrag. Stand aller Angaben ist der 19. Oktober 2026.
38.800 Euro für Kessel, Lager und Schornstein
Der Heizkostenvergleich von C.A.R.M.E.N. rechnet mit einem Einfamilienhaus von 150 Quadratmetern, 15 Kilowatt Heizlast und bisher 3.000 Litern Heizöl im Jahr. In den 38.800 Euro für den Pelletkessel stecken der Kessel mit Regelung, das Pelletlager mit Fördersystem, der Pufferspeicher, die Sanierung des Schornsteins, die Elektroinstallation, der hydraulische Abgleich und der Ausbau von Ölkessel und Tank. Bauliche Maßnahmen am Lagerraum sind nicht enthalten.
Zum Vergleich setzt dieselbe Rechnung für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe 39.800 Euro an, darin 5.000 Euro für neue Heizkörper, und für eine Gas-Brennwerttherme mit neuem Gasanschluss 16.300 Euro.
Die KfW fördert eine Pelletheizung seit dem 21. Juli 2026 genauso hoch wie eine Wärmepumpe. Laut Merkblatt zum Programm 458 gibt es 30 Prozent Grundförderung und 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus, wenn Eigentümer im eigenen Haus eine funktionstüchtige Ölheizung tauschen, zusammen 46 Prozent von höchstens 28.000 Euro förderfähigen Kosten. Das sind 12.880 Euro. Dazu kommt für Haushalte bis 50.000 Euro zu versteuerndem Einkommen ein Einkommensbonus, mit dem der Zuschuss auf höchstens 80 Prozent oder 22.400 Euro steigt. Für Wärmepumpen sinkt die Grundförderung ab dem ersten Quartal 2027 auf 15 Prozent, dafür kommt für Geräte mit Ursprung in der EU ein Bonus von 15 Prozentpunkten dazu.
Vorher war das anders. Bis Juli 2026 gab es den Bonus für eine Biomasseheizung nur, wenn sie mit Solarthermie, Photovoltaik oder einer Wärmepumpe für das Warmwasser kombiniert wurde. C.A.R.M.E.N. setzt im Februar deshalb für den Pelletkessel allein nur 9.000 Euro Förderung an, für die Wärmepumpe 15.000. Nach der Reform bekommt der Pelletkessel allein 3.880 Euro mehr, die Wärmepumpe 2.120 Euro weniger. Beide Vergleiche gelten wie bei C.A.R.M.E.N. für Eigentümer, die selbst im Haus wohnen, eine Ölheizung ersetzen und keinen Einkommensbonus bekommen. Die Förderrichtlinie nennt keine Kombinationspflicht mehr, und auch der frühere Zuschlag von 2.500 Euro für besonders staubarme Kessel kommt darin nicht mehr vor. Was sonst noch in den Zuschuss eingeht, steht im Beitrag zur Heizungsförderung.
Zwei Bedingungen hängen am Staub. Gefördert wird nur ein Pelletkessel, der höchstens 10 Milligramm Staub je Kubikmeter Abgas ausstößt. Ab dem 1. Oktober 2027 gelten höchstens 2,5 Milligramm. Gesetzlich erlaubt sind nach § 5 der 1. BImSchV für neue Anlagen 20 Milligramm. Ein gefördertes Gerät muss den gesetzlichen Wert ab diesem Stichtag also um den Faktor acht unterschreiten. Das Pelletlager selbst zählt laut KfW-Infoblatt zu den förderfähigen Kosten.
2022 kostete die Tonne mehr als doppelt so viel wie 2021
Den Pelletpreis für Endkunden erhebt monatlich das Deutsche Pelletinstitut (DEPI), bis 2020 veröffentlichte ihn der Branchenverband DEPV. Er gilt für 6 Tonnen Holzpellets der Qualität ENplus A1, lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis von 50 Kilometern, mit allen Nebenkosten und 7 Prozent Mehrwertsteuer. Im Oktober 2026 kostete die Tonne 464,61 Euro, das sind 9,29 Cent je Kilowattstunde und 27 Prozent mehr als im Oktober 2025.
Die letzte Spalte rechnet jeden Jahrespreis auf das Beispielhaus um, also dieselben 5,8 Tonnen in jedem Jahr. So sieht man, was der Preis allein mit der Brennstoffrechnung macht:
| Jahr | Euro je Tonne | Cent je kWh | Pellets für das Beispielhaus |
|---|---|---|---|
| 2015 | 242 | 4,84 | 1.402 € |
| 2016 | 231 | 4,62 | 1.338 € |
| 2017 | 240 | 4,80 | 1.390 € |
| 2018 | 247 | 4,94 | 1.431 € |
| 2019 | 251 | 5,02 | 1.454 € |
| 2020 | 237 | 4,74 | 1.373 € |
| 2021 | 241 | 4,82 | 1.396 € |
| 2022 | 519 | 10,38 | 3.007 € |
| 2023 | 390 | 7,80 | 2.259 € |
| 2024 | 289 | 5,78 | 1.674 € |
| 2025 | 343 | 6,86 | 1.987 € |
| 2026, Januar bis Oktober | 415 | 8,30 | 2.405 € |
Quelle: DEPI, Jahresdurchschnittspreise 2015 bis 2025, die in der Grafik beschrifteten Werte; 2026 eigenes Mittel der zehn Monatswerte. Cent je Kilowattstunde mit 5 Kilowattstunden je Kilogramm wie beim DEPI, Brennstoff mit 2.045 Euro bei 353 Euro je Tonne wie bei C.A.R.M.E.N. hochgerechnet.
Sieben Jahre lang lag die Tonne zwischen 231 und 251 Euro. 2022 kostete sie im Mittel 519 Euro, das 2,15-Fache von 2021. Für das Beispielhaus wären das 1.611 Euro mehr Brennstoff in einem Jahr gewesen. 2024 fiel der Preis auf 289 Euro, seitdem steigt er wieder. Das DEPI begründet den aktuellen Anstieg mit der schwachen Bautätigkeit: Sägewerke schneiden weniger ein, und damit fehlt das Restholz, aus dem Pellets überwiegend gemacht werden.
Innerhalb eines Jahres ist der Sommer die günstigste Zeit zum Bestellen. 2026 lag der Tiefstwert im Juni bei 376,77 Euro, der Höchstwert im Oktober bei 464,61 Euro, 2025 sah die Reihe ähnlich aus:
| Monat | 2025 | 2026 |
|---|---|---|
| Januar | 306,35 € | 405,33 € |
| März | 380,20 € | 419,20 € |
| Juni | 302,45 € | 376,77 € |
| August | 310,82 € | 427,72 € |
| Oktober | 366,25 € | 464,61 € |
Quelle: DEPI, Bundesweiter Pelletpreis für 6 Tonnen, ausgewählte Monate.
5,8 Tonnen Pellets brauchen gut 10 Kubikmeter Lager
Der Platz ist bei der Pelletheizung die zweite Kostenfrage nach dem Preis. Das DEPI empfiehlt, das Lager für einen ganzen Jahresbedarf auszulegen, damit einmal im Jahr im günstigen Sommer bestellt werden kann. Mit den Annahmen von C.A.R.M.E.N. (88 Prozent Jahresnutzungsgrad, 4,9 Kilowattstunden je Kilogramm) und einer Schüttdichte von 650 Kilogramm je Kubikmeter ergibt sich:
| Wärmebedarf im Jahr | Pellets | Volumen der Pellets | Lagervolumen |
|---|---|---|---|
| 15.000 kWh | 3,5 t | 5,4 m³ | 6,3 m³ |
| 20.000 kWh | 4,6 t | 7,1 m³ | 8,3 m³ |
| 25.000 kWh | 5,8 t | 8,9 m³ | 10,4 m³ |
| 30.000 kWh | 7,0 t | 10,7 m³ | 12,5 m³ |
Das Lagervolumen liegt um 17 Prozent über dem Volumen der Pellets. Diesen Zuschlag nennt das DEPI nicht ausdrücklich, er steckt aber mit 17 bis 18 Prozent in allen vier Größenstufen seiner Tabelle. Die Norm für Holzpellets erlaubt eine Schüttdichte zwischen 600 und 750 Kilogramm je Kubikmeter, die 5,8 Tonnen des Beispielhauses füllen also 7,7 bis 9,7 Kubikmeter.
Für ein Haus, das bisher mit Öl geheizt hat, reicht nach C.A.R.M.E.N. meist der Raum des alten Tanks. Wer bisher 3.000 Liter Heizöl im Jahr verbraucht hat, braucht für eine Jahreslieferung rund 10 Kubikmeter Lagervolumen.
Gefragt werde ich fast immer nach dem Tonnenpreis. Dabei ist der das Unsicherste an der ganzen Rechnung, das hat 2022 jeder gemerkt, der im Herbst nachkaufen musste. Ich schaue zuerst in den Keller. Steht da noch der Öltank, ist das Lager kein Thema, der Raum ist ja schon da. Muss erst ein Lager gebaut werden, wird es teuer und meistens eng. Und dann die Heizkörper. Braucht das Haus wirklich hohe Vorlauftemperaturen, ist der Pelletkessel eine ehrliche Lösung, da rede ich niemandem etwas aus. Wenn nicht, rate ich eher zur Wärmepumpe, schlicht weil weniger zu tun ist.
Alexander MüllerArchitekt und Mitgründer von Enter, der neutralen Plattform für Wärmepumpe, Photovoltaik & EnergiemanagementÜber alle Kosten so teuer wie Gas
Der Brennstoff ist bei der Pelletheizung weniger als die Hälfte der Jahreskosten. C.A.R.M.E.N. rechnet die Investition über 20 Jahre mit 3,6 Prozent Zins auf ein Jahr um und legt Strom, Schornsteinfeger und Wartung dazu. Alle Preise sind Mittelwerte von 2025:
| Posten je Jahr | Pelletkessel | Gas mit neuem Anschluss | Luft-Wärmepumpe |
|---|---|---|---|
| Investition, auf 20 Jahre umgelegt | 2.755 € | 1.157 € | 2.826 € |
| Brennstoff oder Heizstrom | 2.045 € | 3.556 € | 2.097 € |
| Hilfsstrom für Förderung und Zündung | 190 € | 95 € | im Heizstrom |
| Schornsteinfeger | 150 € | 35 € | entfällt |
| Wartung, Instandhaltung, Grundgebühr | 540 € | 270 € | 510 € |
| Jahreskosten ohne Förderung | 5.680 € | 5.113 € | 5.433 € |
Quelle: C.A.R.M.E.N., Heizkostenvergleich, Tabelle 1. Pellets mit 353 Euro je Tonne, Erdgas mit 12,8 Cent und Wärmepumpenstrom mit 26,0 Cent je Kilowattstunde. Den Pelletpreis nimmt C.A.R.M.E.N. aus dem eigenen Preisindex für 5 Tonnen; das DEPI-Mittel für 6 Tonnen lag 2025 mit 343 Euro 10 Euro darunter.
Zwei Dinge haben sich seit Februar geändert, die Förderung und der Pelletpreis. Wir haben beides in dieselbe Rechnung eingesetzt. Die neue Förderung von 12.880 Euro senkt die Jahreskosten von Pelletkessel und Wärmepumpe um je 915 Euro; Gas wird nicht gefördert. Gas- und Strompreise bleiben auf dem Stand von 2025, weil nur für Pellets eine aktuelle Reihe vorliegt. Für 2026 setzen wir die DEPI-Preise ein. Weil der Index von C.A.R.M.E.N. zuletzt etwas höher lag, sind die beiden unteren Zeilen für den Pelletkessel eher knapp gerechnet.
| Rechenfall | Pelletkessel | Gas | Luft-Wärmepumpe |
|---|---|---|---|
| C.A.R.M.E.N., Förderung Stand Februar 2026 | 5.041 € | 5.113 € | 4.368 € |
| Förderung seit Juli 2026, Pellets 353 €/t | 4.766 € | 5.113 € | 4.519 € |
| dazu Pelletpreis Mittel 2026, 415 €/t | 5.126 € | 5.113 € | 4.519 € |
| dazu Pelletpreis Oktober 2026, 464,61 €/t | 5.412 € | 5.113 € | 4.519 € |
Gleichauf mit der Luft-Wärmepumpe ist die Pelletheizung bei einem Pelletpreis von rund 310 Euro je Tonne. Darunter lag das Jahresmittel zuletzt 2024. Gegen Gas liegt die Grenze bei rund 413 Euro je Tonne. Das Mittel von 2026 liegt mit 415 Euro dort, der Oktoberpreis mit 465 Euro deutlich darüber. Das ist der Grund, warum die Rechnung je nach Jahr anders ausgeht.
Für die Gasheizung gilt seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz eine eigene Bedingung, die in diesen Zahlen nicht steckt: Wer sie nach dem 29. Juli 2026 einbaut, muss nach § 43 GModG ab 2029 mindestens 10 Prozent und ab 2035 mindestens 30 Prozent der Wärme aus Biomethan, Bioöl oder Wasserstoff beziehen. Für die Pelletheizung verlangt § 45 GModG nur, dass sie ein Kessel oder ein wasserführender Ofen ist und nur die Brennstoffe verbrennt, die die 1. BImSchV dafür zulässt.
Gemessene Heizkosten aus echten Abrechnungen stehen im Heizkostenvergleich nach dem Heizspiegel. Sie liegen niedriger, unter anderem weil der Heizspiegel ein Haus mit 130 Quadratmetern zugrunde legt und keine Investition enthält.
Zweimal kehren, alle zwei Jahre messen
Der Schornsteinfeger kommt bei einer Pelletheizung öfter als bei Gas. Nach Anlage 1 der Kehr- und Überprüfungsordnung wird eine Feuerstätte für Holzpellets zweimal im Kalenderjahr gekehrt. Dazu schreibt § 15 der 1. BImSchV vor, dass Staub und Kohlenmonoxid in jedem zweiten Kalenderjahr gemessen werden. C.A.R.M.E.N. setzt dafür 150 Euro im Jahr an, gegenüber 35 Euro bei einer Gastherme. Welcher Teil davon festgelegte Gebühr ist und welcher frei verhandelt wird, steht im Beitrag zum Schornsteinfeger.
Der Hilfsstrom für Förderschnecke oder Saugsystem, Gebläse und Zündung macht bei C.A.R.M.E.N. 2 Prozent des Wärmebedarfs aus, im Beispielhaus 500 Kilowattstunden und 190 Euro im Jahr.
Asche fällt wenig an. Pellets der Klasse ENplus A1 dürfen höchstens 0,7 Prozent Asche enthalten. Bei 5,8 Tonnen sind das höchstens 41 Kilogramm im Jahr.
18.710 neue Pelletkessel im Jahr 2025
Nach den Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks zählte das Schornsteinfegerhandwerk 2025 in Deutschland 467.660 mechanisch beschickte Pelletkessel, ohne Einzelraumfeuerungen wie Pelletöfen. Aufgeteilt nach dem Jahr der Errichtung:
| Errichtet | Pelletkessel |
|---|---|
| bis 1994 oder unbekannt | 950 |
| 1995 bis 2004 | 13.050 |
| 2005 bis 21. März 2010 | 79.240 |
| 22. März 2010 bis 2014 | 87.920 |
| 2015 bis 2024 | 267.790 |
| 2025 | 18.710 |
| zusammen | 467.660 |
Quelle: ZIV, Erhebungen 2025, Tabelle 3.5.1.
Für Besitzer eines Pelletkessels ist die Tabelle eine Förderfrage. Den Klimageschwindigkeitsbonus gibt es beim Tausch einer Biomasseheizung nur, wenn sie seit mindestens 20 Jahren in Betrieb ist. Das trifft auf die rund 14.000 Kessel zu, die vor 2005 errichtet wurden, und auf einen Teil der 79.240 aus den Jahren 2005 bis 2010. Der Bonus sinkt ab Februar 2027 und entfällt im August 2028.
Ab dem ersten Quartal 2027 kommen nach der Förderrichtlinie zwei Einschränkungen dazu. Sie gelten für Heizungen, die selbst förderfähig wären, also etwa Pelletkessel, Wärmepumpen und Solarthermieanlagen. Ist eine solche Anlage am 1. Januar 2008 oder später in Betrieb gegangen und versorgt das Haus, wird dort kein neuer Wärmeerzeuger mehr gefördert. Ersetzt die neue Heizung eine solche Anlage, die vor 2008 in Betrieb ging, zählen nur noch 25 Prozent der Kosten als förderfähig. Ausgenommen ist der Tausch eines Öl-, Gas- oder Kohlekessels, der zusammen mit einer solchen Anlage arbeitet. Für die rund 374.000 Pelletkessel, die seit März 2010 errichtet wurden, ist ein geförderter Nachfolger damit nach heutigem Stand nicht vorgesehen.
Wie viele Kaminöfen zusätzlich in Betrieb sind, steht im Beitrag Kaminöfen in Deutschland.
Häufige Fragen
Was kostet eine Pelletheizung mit Einbau? Im Heizkostenvergleich von C.A.R.M.E.N. für ein Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern rund 38.800 Euro, mit Pelletlager, Pufferspeicher, Schornsteinsanierung und Ausbau der alten Ölheizung.
Wie viel Förderung gibt es für eine Pelletheizung? Wer selbst im Haus wohnt und eine funktionstüchtige Ölheizung tauscht, bekommt derzeit 46 Prozent von höchstens 28.000 Euro, also 12.880 Euro. Mit Einkommensbonus sind bis zu 80 Prozent möglich. Ab Februar 2027 sinken Bonus und Höchstbetrag schrittweise.
Was kostet eine Tonne Pellets aktuell? Im Oktober 2026 im Bundesmittel 464,61 Euro bei 6 Tonnen Abnahme, das entspricht 9,29 Cent je Kilowattstunde. Das Jahresmittel 2026 liegt bis Oktober bei 415 Euro.
Wie viele Pellets braucht ein Einfamilienhaus? Bei 25.000 Kilowattstunden Wärmebedarf rund 5,8 Tonnen im Jahr, bei 15.000 Kilowattstunden rund 3,5 Tonnen.
Wie groß muss der Lagerraum sein? Für 5,8 Tonnen rund 10,4 Kubikmeter Lagervolumen. Wer bisher 3.000 Liter Heizöl im Jahr verbraucht hat, kommt meist mit dem Raum des alten Tanks aus.
Wann sind Pellets am günstigsten? Im Sommer. 2026 lag der Tiefstwert im Juni bei 376,77 Euro je Tonne, im Oktober kostete die Tonne 464,61 Euro.
Ist eine Pelletheizung günstiger als eine Wärmepumpe? Über alle Kosten gerechnet derzeit nicht. Im Beispielhaus von C.A.R.M.E.N. liegen beide mit aktueller Förderung erst bei einem Pelletpreis von rund 310 Euro je Tonne gleichauf.
Wie oft muss der Schornsteinfeger zur Pelletheizung kommen? Zweimal im Jahr zum Kehren, dazu in jedem zweiten Kalenderjahr zur Messung von Staub und Kohlenmonoxid.



