Wärmeatlas: So heizt Deutschland [inkl. interaktiver Karte]

79,6 Prozent der Wohngebäude heizen fossil, je nach Kreis zwischen 6 und 97 Prozent. Die Landkarte des Heizens ist die Landkarte des Gasnetzes.

Deutschlandkarte, eingefärbt nach dem Anteil der Wohngebäude, die mit Gas oder Öl heizen. Der Nordwesten ist dunkel, der Süden und Osten deutlich heller.
Anteil der Wohngebäude, die mit Gas oder Öl beheizt werden, in den 400 Kreisen. Quelle: Zensus 2022.

Das Wichtigste auf den Punkt gebracht

  • Wie in einem Ort geheizt wird, hängt vor allem daran, ob dort ein Gasnetz liegt.
  • Im Kreis mit dem höchsten Anteil heizen 97 von 100 Wohngebäuden mit Gas oder Öl, im niedrigsten 6 von 100.
  • Dort, wo viel mit Öl geheizt wird, sind die Wärmepumpen am weitesten verbreitet. Nicht in den gut versorgten Städten.
  • In der Karte lässt sich die eigene Gemeinde oder Postleitzahl nachschlagen.

Beim Zensus 2022 wurde jedes Gebäude mit Wohnraum in Deutschland gezählt und dabei erfasst, womit es beheizt wird. Das Ergebnis liegt bis auf Gemeindeebene vor, wird aber fast nur als Bundeszahl zitiert. Wir haben es für alle 400 Kreise und 10.786 Gemeinden ausgewertet.

Es ist die jüngste vollständige Zählung des deutschen Gebäudebestands und bleibt es bis zum nächsten Zensus, voraussichtlich 2031. Warum das kein Nachteil ist und was sich seither bewegt hat, steht weiter unten.

Bundesweit heizen 79,6 Prozent der beheizten Wohngebäude mit Gas, Öl oder Kohle. Zwischen den Kreisen reicht die Spanne von 5,8 bis 97,3 Prozent. Das ist der Faktor 17, und er folgt keiner Nord-Süd- und keiner Ost-West-Linie.

Kreis, Gemeinde oder Postleitzahl nachschlagen

Umschalten zwischen den Kennzahlen, über einen Kreis fahren für die Zahlen, oder unten rechts die eigene Gemeinde oder Postleitzahl eingeben.

Wie viele Wohngebäude heizen fossil?

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Deutschland

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Der Fossilanteil reicht von 6 bis 97 Prozent

Am einen Ende steht Wilhelmshaven mit 97,3 Prozent: 93,8 Prozent der beheizten Wohngebäude hängen dort an Gas, weitere 3,4 Prozent an Öl. Am anderen Ende steht Flensburg mit 5,8 Prozent, weil dort 92,6 Prozent der Gebäude an einem Fernwärmenetz hängen.

Diese beiden Städte liegen 150 Kilometer auseinander, beide an der Küste, beide mit ähnlichem Gebäudebestand. Was sie unterscheidet, ist eine Entscheidung über Infrastruktur, die Jahrzehnte zurückliegt.

113 der 400 Kreise liegen bei 85 Prozent oder darüber. In ihnen stehen zusammen gut 6,3 Millionen beheizte Wohngebäude.

Gas und Öl ersetzen sich fast vollständig

Der Fossilanteil ist eine Summe aus zwei Größen, die sich fast perfekt gegenseitig ersetzen. Über die 400 Kreise gerechnet liegt der Zusammenhang zwischen Gas- und Ölanteil bei r = −0,88: Wo das eine hoch ist, ist das andere niedrig.

SpitzenreiterAnteil
GasOldenburg, Wilhelmshaven, Emden, Aurich, Leer92 bis 94 %
HeizölBirkenfeld, Trier-Saarburg, Vogelsbergkreis, Bernkastel-Wittlich56 bis 58 %

Die Gas-Kreise liegen alle im Nordwesten, im Umkreis der niedersächsischen Erdgasfelder und der früh gebauten Netze. Die Öl-Kreise liegen in den Mittelgebirgen: Hunsrück, Eifel, Vogelsberg, Schwäbische Alb. Dort wurde nie ein flächendeckendes Gasnetz gebaut, weil sich die Leitung zu wenigen Häusern je Kilometer nicht rechnet.

Die Landkarte des Heizens ist damit in erster Linie die Landkarte des Gasnetzes. Nicht Einkommen, nicht Baujahr, nicht Bundesland.

Wo kein Gasnetz liegt, ist die Wärmepumpe am weitesten

Daraus folgt etwas, das der Erwartung widerspricht. Die Wärmepumpe ist nicht dort am weitesten, wo die Gebäude neu sind oder die Kaufkraft hoch ist, sondern dort, wo es nie eine bequeme fossile Alternative gab.

Zusammenhang über die 400 KreiseKorrelation
Gasanteil und Wärmepumpenanteil−0,63
Ölanteil und Wärmepumpenanteil+0,59
Altbauanteil und Wärmepumpenanteil−0,64

Als Zahl greifbarer: In den 44 Kreisen mit einem Ölanteil von 45 Prozent oder mehr liegt der Wärmepumpenanteil im Mittel bei 6,2 Prozent. In den 38 Kreisen mit einem Gasanteil von 75 Prozent oder mehr sind es 2,2 Prozent. Also nicht einmal die Hälfte.

Am deutlichsten ist das im Kreis Trier-Saarburg: 58 Prozent Öl und zugleich 12,8 Prozent Wärmepumpe, der höchste Wert aller 400 Kreise. In einzelnen Gemeinden der Region liegt der Anteil noch höher, in Wincheringen bei 24,9 Prozent.

Der Grund ist einfach. Wer einen Öltank im Keller hat und ihn ersetzen muss, vergleicht eine neue Ölheizung mit einer Wärmepumpe. Wer einen Gasanschluss hat, vergleicht mit einem neuen Gasgerät, das billiger ist, an derselben Stelle steht und keine Änderung am Haus verlangt.

Was die Karte zeigt, deckt sich ziemlich genau mit dem, was mir in den Gesprächen begegnet. Ob eine Wärmepumpe zum Haus passt, ist selten die eigentliche Frage. Die Frage ist, womit man sie vergleicht. Gegen eine neue Ölheizung gewinnt sie fast immer, gegen ein neues Gasgerät muss man rechnen. Und wer einen Gasanschluss hat, sollte zwei Dinge vorher klären: was der Anschluss in zehn Jahren noch wert ist und was im kommunalen Wärmeplan für die eigene Straße steht. Beides steht in keinem Angebot und verschiebt die Rechnung stärker als jedes Datenblatt.

Porträt von Alexander MüllerAlexander MüllerArchitekt und Mitgründer von Enter, der neutralen Plattform für Wärmepumpe, Photovoltaik & Energiemanagement

Bayern hat den niedrigsten Fossilanteil und den höchsten Ölanteil

LandWohngebäudeGas und ÖlGasHeizölWärmepumpe
Niedersachsen2.351.50187,8 %71,4 %16,3 %2,6 %
Bremen143.59586,8 %73,2 %13,5 %0,8 %
Nordrhein-Westfalen4.020.98484,5 %66,5 %17,8 %4,0 %
Hessen1.431.59083,7 %51,4 %32,2 %3,6 %
Saarland310.89383,7 %48,9 %34,4 %2,6 %
Rheinland-Pfalz1.215.93782,6 %51,4 %31,1 %5,0 %
Schleswig-Holstein861.68679,7 %60,3 %19,4 %3,3 %
Sachsen-Anhalt584.02779,0 %56,8 %20,9 %3,4 %
Thüringen553.66877,8 %53,9 %22,2 %3,3 %
Hamburg259.43076,7 %65,9 %10,7 %2,4 %
Brandenburg704.44776,3 %61,5 %13,3 %5,3 %
Sachsen856.80275,8 %54,6 %19,0 %4,8 %
Berlin337.59074,6 %57,6 %16,7 %2,7 %
Mecklenburg-Vorpommern412.50974,0 %57,3 %15,6 %3,5 %
Baden-Württemberg2.544.58973,6 %40,0 %33,6 %5,7 %
Bayern3.185.30172,1 %34,9 %37,2 %5,8 %
Deutschland19.774.54579,6 %54,4 %24,9 %4,3 %

Bayern hat den niedrigsten Fossilanteil aller Länder und gleichzeitig den höchsten Ölanteil. Beides passt zusammen: Der Gasanteil liegt dort bei 34,9 Prozent und damit halb so hoch wie in Niedersachsen.

Bremen fällt aus der Reihe. Mit 76,1 Prozent Gebäuden aus der Zeit vor 1979 hat es den ältesten Bestand, und mit 0,8 Prozent den niedrigsten Wärmepumpenanteil.

Ganz oben stehen Kreise mit jungem Gebäudebestand

KreisWohngebäudeGas und ÖlGasHeizölWärmepumpe
Wilhelmshaven, Stadt17.81697,3 %93,8 %3,4 %0,6 %
Oldenburg (Oldenburg), Stadt45.87995,1 %94,2 %0,9 %1,5 %
Emden, Stadt15.57394,4 %92,4 %2,0 %0,6 %
Delmenhorst, Stadt22.06294,2 %90,4 %3,7 %0,9 %
Friesland39.55494,2 %90,4 %3,8 %1,3 %
Leer65.78094,2 %91,6 %2,6 %1,6 %
Ammerland45.22393,9 %90,4 %3,4 %1,9 %
Osnabrück, Stadt33.28593,7 %81,1 %12,6 %1,8 %
Aurich78.55093,6 %91,6 %1,9 %1,2 %
Mönchengladbach, Stadt57.08892,8 %83,2 %9,6 %3,0 %

Auffällig ist die letzte Spalte. Diese Kreise haben keinen besonders alten Gebäudebestand, mehrere liegen unter dem Bundesschnitt von 61,2 Prozent. Die Gebäude sind nicht das Problem, die Leitung ist es.

Sieben der zehn Spitzenkreise liegen in Rheinland-Pfalz oder Bayern

KreisWohngebäudeGas und ÖlGasHeizölWärmepumpe
Trier-Saarburg50.18871,9 %14,4 %57,5 %12,8 %
Eifelkreis Bitburg-Prüm36.77367,9 %16,0 %51,8 %10,6 %
Bernkastel-Wittlich40.60571,8 %14,9 %56,9 %9,6 %
Biberach59.27065,1 %28,3 %36,8 %9,6 %
Freising42.05473,2 %31,2 %42,0 %9,3 %
Landsberg am Lech34.88968,8 %23,3 %45,5 %9,2 %
Pfaffenhofen a.d.Ilm37.38972,7 %22,6 %50,1 %8,8 %
Rosenheim68.81867,1 %18,6 %48,5 %8,7 %
Dachau36.18473,6 %32,7 %40,9 %8,5 %
Traunstein48.18761,8 %16,0 %45,8 %8,5 %

Sieben der zehn liegen in Rheinland-Pfalz oder Bayern, und bei fast allen steht in der Ölspalte ein Wert deutlich über dem Bundesschnitt von 24,9 Prozent.

Das Baujahr erklärt weniger als erwartet

Ein naheliegender Gedanke wäre, dass alte Gebäude fossil heizen und neue nicht. Die Daten stützen das nur schwach: Zwischen Altbauanteil und Fossilanteil liegt über die Kreise eine Korrelation von r = 0,27, also ein erkennbarer, aber schwacher Zusammenhang.

Deutlich stärker ist der Zusammenhang zwischen Baujahr und Wärmepumpe mit r = −0,64. Das ist plausibel und bekannt: Der Zensus weist für Gebäude ab Baujahr 2020 einen Wärmepumpenanteil von 49 Prozent aus, für die Neunziger 2 Prozent.

Für ein einzelnes Haus heißt das wenig. Was im Feld gemessen wurde, steht im Beitrag zur Wärmepumpe im Altbau: Dort erreichten Anlagen in Gebäuden der Baujahre 1826 bis 2001 im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,4.

Im Neubau sind es 73,6 Prozent, am Bestand ändert das wenig

Der Zensus beschreibt den Bestand. Wie heute gebaut wird, erhebt das Statistische Bundesamt jedes Jahr, und dort sieht es vollkommen anders aus.

Von den 2025 fertiggestellten Wohngebäuden heizen 73,6 Prozent mit einer Wärmepumpe. Bei Einfamilienhäusern sind es 77,9 Prozent, bei Mehrfamilienhäusern 52,7 Prozent. Erdgas kommt auf 10,5 Prozent, Fernwärme auf 8,3 Prozent, Heizöl auf 0,3 Prozent. Bei den 2025 genehmigten Gebäuden, also dem, was in den nächsten Jahren entsteht, sind es 83,0 Prozent Wärmepumpe und noch 2,2 Prozent Erdgas.

Im Neubau ist die Frage also entschieden. Nur ist der Neubau klein:

Gebäude
Gebäude mit Wohnraum insgesamt19.957.268
davon 2025 fertiggestellt58.900

Das sind 0,3 Prozent. Selbst wenn ab sofort jedes neu gebaute Haus eine Wärmepumpe bekäme, hübe das den Anteil im Bestand um weniger als einen Prozentpunkt im Jahr. Die Karte oben verändert sich dadurch über Jahre hinweg nur langsam, und ihre Geografie verändert sie gar nicht: Wo heute kein Gasnetz liegt, liegt 2031 auch keins.

Der Zensus ist die einzige vollständige Zählung

Der Zensus ist die einzige vollständige Zählung des Gebäudebestands in Deutschland. Ein laufend geführtes Gebäude- und Wohnungsregister gibt es nicht, deshalb wird gezählt: zuletzt 2022, davor 2011, das nächste Mal voraussichtlich 2031.

Alles, was aktueller ist, beschreibt Bewegung und nicht Bestand: Absatzzahlen, Förderzusagen, Baufertigstellungen. Für die Frage, was in einem Ort tatsächlich im Keller steht, gibt es keine jüngere Quelle.

Wie wenig das ausmacht, zeigt die Erhebung des Schornsteinfegerhandwerks von 2025: Von den 8.872.190 messpflichtigen Öl- und Gaskesseln stammen 923.330 aus den elf Jahren ab 2015, also gut jeder zehnte. Der fossile Bestand erneuert sich um rund ein Prozent im Jahr. Eine Karte davon altert entsprechend langsam.

Gezählt werden Gebäude, nicht Wohnungen

Der Zensus zählt Gebäude, nicht Wohnungen und nicht Haushalte. Ein Mehrfamilienhaus mit zwanzig Wohnungen zählt genauso einmal wie ein freistehendes Einfamilienhaus. Für die Frage, wie viele Heizungen getauscht werden müssen, ist das die richtige Bezugsgröße; für die Frage, wie viele Menschen betroffen sind, nicht.

Bezugsgröße der Prozentwerte sind hier die beheizten Wohngebäude, also alle ohne die rund 183.000 Gebäude ohne Heizung. Ein Anteil, dessen Nenner eine andere Grundgesamtheit hat als sein Zähler, ist beim Zitieren wertlos.

Der Stichtag ist der 15. Mai 2022. Allein in den Jahren 2023 bis 2025 wurden danach 848.000 weitere Heizungswärmepumpen abgesetzt, die Zahlen dazu stehen in der Wärmepumpen-Statistik. Der Wärmepumpenanteil in dieser Karte ist also die Untergrenze, und er ist in den Kreisen am stärksten gestiegen, die hier schon vorn liegen.

Bei sehr kleinen Gemeinden ist Vorsicht geboten. Die kleinste in diesem Datensatz hat drei beheizte Wohngebäude; ein einzelnes Haus verschiebt den Anteil dort um 33 Prozentpunkte. Die Suche zeigt deshalb immer die Zahl der Gebäude mit an.

Die Kategorie „Solar-/Geothermie, Wärmepumpen" des Zensus umfasst mehr als Wärmepumpen. Solarthermie als überwiegender Energieträger ist selten, der Wert liegt aber tendenziell über dem reinen Wärmepumpenanteil.

Häufige Fragen

Womit heizt Deutschland? Nach dem Zensus 2022 heizen 54,4 Prozent der beheizten Wohngebäude mit Gas, 24,9 Prozent mit Heizöl, 6,7 Prozent mit Fernwärme, 6,0 Prozent mit Holz oder Biomasse und 4,3 Prozent mit Wärmepumpe, Solar- oder Geothermie.

Welcher Kreis heizt am fossilsten? Wilhelmshaven mit 97,3 Prozent der beheizten Wohngebäude, fast vollständig Gas.

Wo ist der Fossilanteil am niedrigsten? In Flensburg mit 5,8 Prozent. Dort hängen 92,6 Prozent der Wohngebäude an einem Fernwärmenetz.

In welchem Kreis gibt es die meisten Wärmepumpen? Gemessen am Anteil in Trier-Saarburg mit 12,8 Prozent der beheizten Wohngebäude, gefolgt vom Eifelkreis Bitburg-Prüm mit 10,6 Prozent.

Warum stehen die Wärmepumpen dort, wo mit Öl geheizt wird? Weil dort kein Gasnetz liegt. Wer eine Ölheizung ersetzen muss, vergleicht mit einer Wärmepumpe. Wer einen Gasanschluss hat, vergleicht mit einem neuen Gasgerät. Über die 400 Kreise liegt die Korrelation zwischen Ölanteil und Wärmepumpenanteil bei +0,59, zwischen Gasanteil und Wärmepumpenanteil bei −0,63.

Welches Bundesland hat den höchsten Ölanteil? Bayern mit 37,2 Prozent, vor Saarland mit 34,4 und Baden-Württemberg mit 33,6 Prozent.

Wie alt ist der deutsche Gebäudebestand? 61,2 Prozent der Gebäude mit Wohnraum wurden vor 1979 gebaut.

Von wann sind diese Daten? Vom Stichtag des Zensus 2022, dem 15. Mai 2022. Es ist die jüngste vollständige Erhebung des Gebäudebestands in Deutschland.

Gibt es neuere Daten als den Zensus 2022? Für den Gebäudebestand nicht. Der Zensus ist die einzige vollständige Zählung, er findet alle zehn Jahre statt, der nächste voraussichtlich 2031. Jüngere Statistiken zu Absatz, Förderung und Neubau beschreiben Bewegung, nicht Bestand.

Wie viele Neubauten heizen heute mit Wärmepumpe? 73,6 Prozent der 2025 fertiggestellten Wohngebäude und 83,0 Prozent der 2025 genehmigten. Der Neubau macht allerdings nur 0,3 Prozent des Gebäudebestands im Jahr aus.

Wie schnell ändert sich der Heizungsbestand? Langsam. Von den 8.872.190 messpflichtigen Öl- und Gaskesseln stammen 923.330 aus den elf Jahren ab 2015. Das ist eine Erneuerungsrate von rund einem Prozent im Jahr.

Quellen

  1. Statistisches Bundesamt: Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Stichtag 15.05.2022
  2. Statistisches Bundesamt: Zensusdatenbank, Gebäude nach Energieträger der Heizung
  3. Statistisches Bundesamt: Zensus 2022, knapp die Hälfte der Neubauten mit Zentralheizung heizte mit Wärmepumpe
  4. Statistisches Bundesamt: Rund drei Viertel der im Jahr 2025 errichteten Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen, 06/2026
  5. Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV): Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks 2025
  6. Bundesamt für Kartographie und Geodäsie: Verwaltungsgebiete VG2500, Gebietsstand 31.12.2022, dl-de/by-2-0